Der Name Kutina wurde zum ersten Mal am 10. Nowember 1256 in der Bulla des ungarisch-kroatischen Königs Bella IV erwähnt. Diese Bulla hat die Grenzen zwischen den Besitzen des Gespanns Henrik Šomođski und den Besitzen der Jobagionen der Garić Pfarre bestimmt. Über die damaligen Grenzen zwischen den Gespanschaften Garić und Gračenica steht in den Dokumenten, dass sie bis zur Großen Straße, dann weiter bis zur gemeinsammen Grenze zwischen der Gespanschaften Gračenica und Garić führen und weiter quer über die Straße durch das Tal von der westlichen Seite nach Kutina. („ibique transeundo viam per vnam vallen ex parte occidentis descendit in Cotynnam“).
Als Pfarre wurde Kutina zum ersten Mal 1334 mit der Kirche Allerheiligen und zum zweiten Mal 1488 mit der St. Katarina Kirche erwähnt. In den Dokumenten des Zagreber Kaptols vom 14. August 1363 wurden sogar drei Namen von Kutina erwähnt: Obere, Untere und Große.
Kutina wird dann später als ein besiedeltes Gebiet mehrmals (in den Jahren: 1364, 1400, 1424, 1464, 1487) als Kothennya, Kotenya und Katynna errwähnt.
Im XII, XIII und im XIV Jahrhundert war Kutina ein Bestandteil der Gespanschaft Gračenica. Kutinas Besitzer waren damals die Familien Rohović (Rohfy), Večerin, Geletić, die Adeligen Bršljanovački, Roh de Decse, Bakač, Auch und die Čupors von Moslavina. Danach verbindet man Kutina wie auch die ganze Moslavina mit den Namen der Familien Szecsen und Erdödy. Das damalige Schloss der Familie Erdödy ist heute das Museum Moslavina in Kutina.
Den genannten Familien entstammen einige ganz berühmte Namen der kroatischen Geschichte:
Demetrije II, Čupor von Moslavina wurde 1446 zum Bischof des alten kroatischen Bistums in Knin ernannt. Ihm dankt Kutina ihr heutiges Wappen: auf der blauen Unterlage ein, mit Gold umrandtes, Schrägquadrat mit roten und silbernen Feldern in 4 Reihen (4 x 4). Oben sitzt eine Elster, die das Streben zum Reichtum symbolisieren soll.
Die Čupors haben jahrzentelang ihre Landbesitze an die Pavlinen übertragen, die durch ihre Tätigkeiten eine bedeutende Spur in der moslavinischen Kultur hinterlassen haben.
1745 wurde Kutina zum Bezirk und schließt sich 1886 der Gespanschaft Požega an, danach 1924 der Gespanschaft Bjelovar-Križevci, 1924 war sie im Kreis Osijek, 1931 in der Save-Banovina, und heute ist sie ein Bestandteil der Sisak-Moslavina Gespanschaft.
Zu dieser Zeit hatte Kutina auch einen Chirurgen und eine Apotheke und seit dem 1850 auch eine Post. Die moslavinischen Weine wurden 1857 zum ersten Mal in einer internationalen Ausstellung in Wien vorgestellt.
Das Telefon bekam Kutina 1895, und die erste Eisenbahnstrecke wurde 1897 aufgebaut.
1886 erlebte Kutina einen großen Brandschaden, wo viele Holzhäuser wie auch das Gebäude des heutigen Museums Moslavina durch Feuer verlorengegangen sind. Die Kapelle von Franjo Ksaverski wurde auch zerstört. Auf dieser Stelle errichtete Dr. Gustav Baron einen steinernen Kruzifix, der 1956 in die Nähe der Kirche versetzt wurde. Der Anwalt Hoholač finanzierte 1901 den Aufbau einer Parkanlage, die noch heute in der Mitte der Stadt steht.
Zum 750-Jahresjubiläum der Stadt wurde im alten Stadtkern auf dem König Tomislav Platz die Skulptur „Vila kutinska“ („ Fee von Kutina“) aufgestellt. Als Symbol eines lebendigen Wesens im Raum und in der Zeit soll sie eine soziale Kommunikation symbolisieren.
Die Skulptur hat 2006 der akademische Skulptor Ivan Branko Imrović geschaffen.

Mitte des 18 Jahrhunderts hatte Kutina ihren ersten Schullehrer, und 1789 wurde auch die erste Schule aufgebaut. Dank der Bitte des Grafen Erdödy ernannte der Zar Ferdinand IV in seiner Urkunde vom 3.März 1837 Kutina zum Marktflecken.