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17. svibanj 2012.     
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Die geschichtliche Entwicklung der Stadt Kutina

Der Name Kutina wurde zum ersten Mal am 10. Nowember 1256 in der Bulla des  ungarisch-kroatischen Königs Bella IV erwähnt.  Diese Bulla hat die Grenzen zwischen  den Besitzen des Gespanns Henrik Šomođski  und den Besitzen der Jobagionen der Garić  Pfarre bestimmt. Über die damaligen Grenzen zwischen den Gespanschaften Garić und Gračenica steht  in den Dokumenten, dass  sie bis zur  Großen Straße, dann weiter bis zur gemeinsammen Grenze  zwischen der Gespanschaften Gračenica und Garić führen und weiter quer  über die Straße durch das Tal  von der westlichen Seite  nach Kutina.    („ibique transeundo viam per vnam vallen ex parte occidentis descendit in Cotynnam“).

Als Pfarre wurde Kutina zum ersten Mal 1334 mit der Kirche Allerheiligen und zum zweiten Mal 1488 mit der St. Katarina Kirche erwähnt. In den Dokumenten des Zagreber Kaptols vom 14. August 1363 wurden sogar drei Namen  von  Kutina erwähnt:  Obere, Untere und Große.

Kutina wird dann später als ein besiedeltes Gebiet  mehrmals  (in den Jahren: 1364, 1400, 1424, 1464, 1487) als Kothennya, Kotenya und Katynna errwähnt.

Im  XII, XIII und im  XIV Jahrhundert  war Kutina ein Bestandteil  der Gespanschaft Gračenica.  Kutinas Besitzer waren damals die Familien Rohović (Rohfy), Večerin, Geletić, die Adeligen Bršljanovački, Roh de Decse, Bakač, Auch und die Čupors von Moslavina.  Danach verbindet man Kutina wie auch die ganze Moslavina  mit den Namen der   Familien Szecsen und Erdödy.  Das damalige Schloss  der Familie Erdödy  ist heute das Museum Moslavina in Kutina.

Den genannten Familien  entstammen  einige ganz berühmte Namen der kroatischen Geschichte:
Demetrije II, Čupor von Moslavina  wurde 1446 zum Bischof des  alten kroatischen Bistums in Knin ernannt.  Ihm dankt Kutina ihr heutiges Wappen: auf der blauen Unterlage ein,  mit Gold  umrandtes, Schrägquadrat  mit roten und silbernen Feldern  in 4 Reihen (4 x 4).  Oben sitzt  eine Elster, die das Streben zum Reichtum symbolisieren soll.


Die Čupors haben jahrzentelang ihre Landbesitze an die Pavlinen übertragen, die durch ihre Tätigkeiten  eine bedeutende Spur in der  moslavinischen Kultur  hinterlassen haben.

1745 wurde Kutina zum Bezirk  und schließt sich 1886 der Gespanschaft Požega an,  danach 1924 der Gespanschaft  Bjelovar-Križevci, 1924 war sie im Kreis Osijek, 1931 in der  Save-Banovina,  und heute ist sie ein Bestandteil  der Sisak-Moslavina Gespanschaft.

 

Zu dieser Zeit hatte Kutina auch einen Chirurgen und eine Apotheke  und seit dem 1850 auch eine Post.  Die moslavinischen Weine wurden 1857 zum ersten Mal  in einer internationalen Ausstellung in Wien  vorgestellt.
Das Telefon bekam Kutina 1895,  und die erste Eisenbahnstrecke wurde 1897 aufgebaut.

1886  erlebte  Kutina  einen großen Brandschaden, wo viele Holzhäuser  wie auch das Gebäude des heutigen Museums  Moslavina  durch Feuer verlorengegangen sind.  Die Kapelle von Franjo Ksaverski wurde auch zerstört. Auf dieser Stelle errichtete  Dr. Gustav Baron einen steinernen Kruzifix, der 1956 in die Nähe der Kirche versetzt wurde.  Der Anwalt Hoholač finanzierte 1901 den Aufbau einer Parkanlage, die noch heute in der Mitte der Stadt steht.

Zum 750-Jahresjubiläum der  Stadt  wurde im alten Stadtkern  auf dem König Tomislav Platz die Skulptur „Vila kutinska“  („ Fee von Kutina“) aufgestellt. Als Symbol  eines  lebendigen Wesens  im Raum und in der Zeit  soll sie eine soziale Kommunikation symbolisieren.  

Die Skulptur  hat 2006 der akademische Skulptor Ivan Branko Imrović geschaffen. 

Mitte des 18 Jahrhunderts  hatte Kutina ihren ersten Schullehrer, und 1789 wurde auch die erste  Schule aufgebaut.  Dank der Bitte des Grafen Erdödy ernannte  der  Zar Ferdinand IV  in  seiner Urkunde vom 3.März 1837 Kutina zum  Marktflecken.   

 
Die geschichtliche Entwicklung

 
 
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